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	<title>VPK Landesverband Brandenburg e.V.</title>
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	<description>Landesverband privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe Brandenburg e. V.</description>
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		<title>Private Jugendhilfeträger kritisieren mangelnde Wertschätzung gegenüber Erziehern durch das Bildungsministerium</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 13:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kühr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfen zur Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschätzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Private Jugendhilfeträger kritisieren mangelnde Wertschätzung gegenüber Erziehern durch das Bildungsministerium Potsdam, 8.3.2012 Bei der Umsetzung der Inklusion in Brandenburg werden lerntherapeutische Angebote offenbar nicht als Unterstützung angesehen. Das Brandenburger Bildungsministerium (MBJS) entwertet die Arbeit der Fachkräfte in den speziellen Jugendhilfeeinrichtungen. In einem Klartext-Beitrag des rbb vom 29.02.2012 unterstellt das Brandenburger Bildungsministerium, dass Kinder in Jugendhilfeeinrichtungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Private Jugendhilfeträger kritisieren mangelnde Wertschätzung gegenüber Erziehern durch das Bildungsministerium</strong></p>
<p>Potsdam, 8.3.2012<strong></strong></p>
<p><strong>Bei der Umsetzung der Inklusion in Brandenburg werden lerntherapeutische Angebote offenbar nicht als Unterstützung angesehen. Das Brandenburger Bildungsministerium (MBJS) entwertet die Arbeit der Fachkräfte in den speziellen Jugendhilfeeinrichtungen.</strong></p>
<p>In einem Klartext-Beitrag des rbb vom 29.02.2012 unterstellt das Brandenburger Bildungsministerium, dass Kinder in Jugendhilfeeinrichtungen <em>nur mit problematischen Jugendlichen und Therapeuten zusammen sind und</em> keine Freunde finden. Mit der Normalität hätte das nichts zutun. „Die Aussagen des Bildungsministeriums verdeutlichen eine mangelnde Wertschätzung und Anerkennung gegenüber den Fachkräften der Jugendhilfe, sowie ihrer schweren und herausfordernden therapeutischen Arbeit, die sie täglich leisten“, kritisiert Jochen Sprenger, Vorsitzender des Landesverbandes privater Jugendhilfeträger in Brandenburg (VPK). <em>Hintergrund ist die Umsetzung der Inklusion in Brandenburg. Eine spezielle und individuelle lerntherapeutische Förderung verhaltensauffälliger Kinder durch die Jugendhilfe scheint den Vorstellungen des MBJS zu widersprechen. „Das Bildungsministerium setzt </em>auf gemeinsamen Unterricht, was wir prinzipiell auch unterstützen. Verhaltensauffällige Kinder brauchen aber für eine bestimmte Zeit besondere Angebote, damit auch sie erfolgreich lernen können“, so Sprenger weiter. Das Ziel jeder lerntherapeutischen Jugendhilfemaßnahme ist deshalb, die anvertrauten Kinder für ein normales Leben und die Regelschule wieder fit zu machen. Denn Auffälligkeiten im sozial-emotionalen Bereich führen insbesondere in der Schule zu Problemen. Bei ca. jeder vierten Hilfe zur Erziehung werden schulische Problemlagen als Ursachen benannt (laut des Statistischen Bundesamtes ca. 21 Prozent im Jahr 2010), wobei nicht alle Kinder ihre ursprüngliche Schule verlassen. Kommen sie in der Regelschule aber nicht zurecht, werden diese Kinder nun mit ihrem Problem allein gelassen, wenn die Jugendhilfe nicht als Unterstützung wirken kann.</p>
<p>„Hier müssen die Interessen der Kinder und ihrer Familien, hinter den politischen Interessen zurück stehen. Bevor spezielle Angebote abgeschafft werden, ist es zunächst notwendig, die Regelschulen mit den personellen und finanziellen Ressourcen auszustatten. Sonst verlieren wir diese Kinder, weil sie keine Hilfe erhalten“, gibt Jochen Sprenger zu bedenken.</p>
<p>Die Hilfen für Kinder und Jugendliche werden am besten durch die Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung der Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe wirksam. Dem widerspricht die Entwertung der Arbeit zahlreicher pädagogischer und therapeutischer Fachkräfte in den Brandenburger Jugendhilfeeinrichtungen durch das MBJS. „An der Brandenburger Inklusionsstrategie sind private Jugendhilfeträger nicht beteiligt, obwohl bei ihnen jahrzehntelange Erfahrungen mit vergleichbaren Ansätzen bestehen“, so Jochen Sprenger abschließend. Der VPK appelliert an die Verantwortlichen im Bildungsministerium, eine gemeinsame Strategie zu verfolgen, die im Interesse der Kinder und ihrer Eltern liegt.</p>
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		<title>Herzlich Willkommen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 14:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kühr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fachverband]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfen zur Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendhilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Der VPK Brandenburg e.V. ist ein unabhängiger Verband der privaten Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe. Er ist parteipolitisch und konfessionell ungebunden. Wir setzen uns für eine vielseitige Trägerlandschaft und eine moderne, leistungsorientierte Soziale Arbeit ein. Unter Berücksichtigung der besonderen Ressourcen des Landes Brandenburg und seiner Kommunen, aber auch im Hinblick auf eine europaweite Sicherung der Sozialen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der VPK Brandenburg e.V. ist ein unabhängiger Verband der privaten Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe. Er ist parteipolitisch und konfessionell ungebunden.</p>
<p>Wir setzen uns für eine vielseitige Trägerlandschaft und eine moderne, leistungsorientierte Soziale Arbeit ein. Unter Berücksichtigung der besonderen Ressourcen des Landes Brandenburg und seiner Kommunen, aber auch im Hinblick auf eine europaweite Sicherung der Sozialen Arbeit.</p>
<p>Unter Achtung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, wird unsere Arbeit getragen vom ehrenamtlichen und beruflichen Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.</p>
<p>Der VPK Brandenburg e.V. ist anerkannter Landesverband des bundesweit einzigen Zusammenschlusses von Trägern privater Einrichtungen, die auf Grundlage des Sozialgesetzbuches Leistungen in der Kinder- und Jugendhilfe erbringen &#8211; dem VPK Bundesverband e.V.</p>
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		<title>Über diesen Mitgliederbereich</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 10:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kühr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitgliederbereich]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier finden Sie Informationen und Beiträge, die exklusiv den Mitgliedern des VPK Landesverbandes Brandenburg e.V. zur Verfügung stehen. Außerdem können Sie sich als Mitglied, Protokolle der Stammtische und Klausurtagungen ansehen und als PDF-Datei herunterladen. Zum ansehen der Beiträge benötigen Sie ein Passwort. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten, oder vergessen haben, schicken Sie uns eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier finden Sie Informationen und Beiträge, die exklusiv den Mitgliedern des VPK Landesverbandes Brandenburg e.V. zur Verfügung stehen.<br />
Außerdem können Sie sich als Mitglied, Protokolle der Stammtische und Klausurtagungen ansehen und als PDF-Datei herunterladen.</p>
<p>Zum ansehen der Beiträge benötigen Sie ein Passwort. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten, oder vergessen haben, schicken Sie uns eine Email an office@vpk-brb.de und wir senden Ihnen das Passwort gern zu.</p>
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		<title>Logo und Grafiken</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 09:51:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kühr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitgliederbereich]]></category>
		<category><![CDATA[Fachverband]]></category>
		<category><![CDATA[Logo]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier finden Sie Vorlagen für die Logos &#8220;VPK Landesverband Brandenburg&#8221; und Mitglied im VPK Landesverband Brandenburg in unterschiedlichen Formaten und Auflösung zur Verwendung für Ihre Geschäftspost, Website, Werbematerialien usw. Zum Herunterladen der Logos klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf das Logo, wählen aus dem Menü die gewünschte Option und speichern es im Zielordner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier finden Sie Vorlagen für die Logos &#8220;VPK Landesverband Brandenburg&#8221; und Mitglied im VPK Landesverband Brandenburg in unterschiedlichen Formaten und Auflösung zur Verwendung für Ihre Geschäftspost, Website, Werbematerialien usw.</p>
<p>Zum Herunterladen der Logos klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf das Logo, wählen aus dem Menü die gewünschte Option und speichern es im Zielordner ihrer Wahl (wo sie es auch wieder finden).</p>
<p>Die Verwendung des Logos &#8220;Mitglied im VPK Landesverband Brandenburg&#8221; ist nur Mitgliedsorganisationen des VPK Brandenburg e.V. gestattet<strong>.</strong></p>
<p><a title="Mitglied im VPK Brandenburg, Auflösung: 150dpi, Format: JPEG" href="http://www.vpk-brb.de/wp-content/uploads/2012/01/Mitglied-im-VPK-BRB-LOGO-150dpi.jpg" target="_blank">Mitglied im VPK Brandenburg, Auflösung: 150dpi, Format: JPEG</a></p>
<p><a title="Mitglied im VPK Brandenburg, Auflösung: 150dpi, Format: TIFF" href="http://www.vpk-brb.de/wp-content/uploads/2012/01/Mitglied-im-VPK-BRB-LOGO-150dpi1.tif" target="_blank">Mitglied im VPK Brandenburg, Auflösung: 150dpi, Format: TIFF</a></p>
<p><a title="Mitglied im VPK Brandenburg, Auflösung: 300dpi, Format: JPG" href="http://www.vpk-brb.de/wp-content/uploads/2012/01/Mitglied-im-VPK-BRB-LOGO-300dpi.jpg" target="_blank">Mitglied im VPK Brandenburg, Auflösung: 300dpi, Format: JPG</a></p>
<p><a title="Mitglied im VPK Brandenburg, Auflösung: 300dpi, Format: TIFF" href="http://www.vpk-brb.de/wp-content/uploads/2012/01/Mitglied-im-VPK-BRB-LOGO-300dpi.tif" target="_blank">Mitglied im VPK Brandenburg, Auflösung: 300dpi, Format: TIFF</a></p>
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		<title>Beteiligung ist wichtiges Kriterium in der Heimerziehung</title>
		<link>http://new.vpk-brb.de/pressemitteilungen/pressemitteilung-2011/beteiligung-ist-wichtiges-kriterium-in-der-heimerziehung/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 15:19:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kühr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>

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		<description><![CDATA[Beteiligung ist wichtiges Kriterium in der Heimerziehung VPK setzt auf Mitsprache von Kindern und bietet Orientierung für Fachkräfte Berlin, 11.November 2011 Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Heimerziehung hat eine große Bedeutung und ist im Interesse eines erfolgreichen Verlaufes von erzieherischen Hilfen unverzichtbar. Der Bundesverband privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beteiligung ist wichtiges Kriterium in der Heimerziehung</strong></p>
<p>VPK setzt auf Mitsprache von Kindern und bietet Orientierung für Fachkräfte</p>
<p>Berlin, 11.November 2011</p>
<p><strong>Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Heimerziehung hat eine große Bedeutung und ist im Interesse eines erfolgreichen Verlaufes von erzieherischen Hilfen unverzichtbar. </strong><strong>Der Bundesverband privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe (VPK) begrüßt und unterstützt deshalb den Zuwachs an </strong><strong>vielfältig interessanten Ideen und Verfahren, die in den Mitgliedsverbänden des VPK entwickelt und schrittweise realisiert werden.</strong><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>„Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei Entscheidungen, die ihr eigenes Leben unmittelbar betreffen, spielt in der Heimerziehung nachweislich eine wichtige Rolle. Einigkeit über den normativen Anspruch einer Beteiligung im Jugendhilfekontext ist häufig schnell herstellbar. Problematischer aber ist eine situationsgerechte Umsetzung, weil sie die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe vor ganz besondere Herausforderungen stellt“, so Michael W. Budig, Präsident des VPK-Bundesverband e.V.</p>
<p>Was bedeutet Beteiligung im Einzelfall, was sind die Anforderungen in der Alltagspraxis und wo gibt es auch klare Grenzen? Dies sind einige der Fragestellungen, die differenzierte und individuelle Antworten erfordern. Beteiligung als Methode muss den Entwicklungsstand und die wachsenden Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen zu selbständigem, verantwortungsbewusstem Handeln immer mit im Blick haben &#8211; sonst wird sie beliebig. Die praktische Umsetzung in den Jugendhilfeeinrichtungen ist mit unterschiedlichen Herausforderungen, Problemen und auch entstehenden Konfliktlagen verbunden, die einer intensiven Vorbereitung und Auseinandersetzung bedürfen.</p>
<p>„Grundsätzliche Überzeugung im VPK ist, dass durch praxisgerechte Umsetzungen am ehesten die Gewähr dafür gegeben ist, dass eine Beteiligung vor dem Hintergrund von konkreten Entwicklungsprozessen der Kinder und Jugendlichen wie auch der Einrichtungen geschehen muss – so kann sie am besten gelingen. Dabei sind auch die entstehenden Unsicherheiten bei den Fachkräften nicht zu vernachlässigen; sie müssen durch Klarheit und Orientierung in den Prozess aktiv mit einbezogen werden“, so Budig weiter.</p>
<p>Eine Vorreiterrolle dazu hat nun der VPK-Landesverband Brandenburg übernommen, der ein Positionspapier erarbeitet hat. Ähnliche Initiativen und Aktivitäten gibt es auch in anderen Mitgliedsverbänden des VPK. Diese Entwicklungen unterstützt der Bundesverband nachhaltig, da sie eine Kultur der Beteiligung entstehen lassen, die sich in der täglichen Arbeit verankert und verhaftet. Beabsichtigt ist deshalb, dass auf Grundlage dieser Aktivitäten der Landes- und Mitgliedsverbände ein Positionspapier des VPK-Bundesverbandes entsteht. Darin wird das Wohl von Kindern und Jugendlichen in der Kinder- und Jugendhilfe im Mittelpunkt stehen; gleichzeitig soll es aber ebenso eine Orientierung für die Fachkräfte der Heimerziehung bieten.</p>
<p>„Auch die VPK-Bundesfachtagung PODIUM im Jahr 2012 wird sich mit dieser Thematik und den damit in Zusammenhang stehenden weitergehenden Fragestellungen und Erörterungen umfassend auseinandersetzen“, so Budig abschließend.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sicherstellung der Kindertagesbetreuung in Gefahr</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 15:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kühr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Kindertagesbetreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Kita]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>

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		<description><![CDATA[Sicherstellung der Kindertagesbetreuung in Gefahr – Durch Gleichstellung und mehr Länderengagement kann Ausbau noch gelingen Berlin, 8. November 2011 Zwischen März 2010 und März 2011 lag der Zuwachs an Kinderbetreuungsplätzen bei nur 40.000 Plätzen–undhatsich damitimVergleichzu den vergangenenJahrennoch verlangsamt. Insgesamt 250.000 Plätze müssten bis August 2013 geschaffen werden, um das geplante Ziel einer Betreuungsquote von 35 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sicherstellung der Kindertagesbetreuung in Gefahr –</strong></p>
<p><strong>Durch Gleichstellung und mehr Länderengagement kann Ausbau noch gelingen</strong></p>
<p>Berlin, 8. November 2011</p>
<p><strong>Zwischen März 2010 und März 2011 lag der Zuwachs an Kinderbetreuungsplätzen bei nur 40.000 Plätzen–undhatsich damitimVergleichzu den vergangenenJahrennoch verlangsamt. Insgesamt 250.000 Plätze müssten bis August 2013 geschaffen werden, um das geplante Ziel einer Betreuungsquote von 35 Prozentzu erreichen. Die Zahlen, die auf aktuellen Rechnungen aller zehn statistischen Landesämter basieren, sind alarmierend und zeigen: Das für 2013 gesteckte Ziel istkaum mehr zu erreichen. Die seit langem vom VPK geforderte Gleichstellung aller Träger der Kinder- und Jugendhilfe und die damit verbundene gleichberechtigte finanzielle Förderung könnte Abhilfe schaffen.</strong></p>
<p>Nichtsdestotrotz wird sie den Trägern privat-wirtschaftlicher Kindertageseinrichtungen, die jeden Tag qualitativ hochwertige, engagierte und überzeugende Arbeit leisten, bislang verwehrt. Dies ist umso unverständlicher, als insbesondere große Flächenländer wie Nordrhein-Westfalen derzeit noch mit einer Betreuungsquote unter Dreijähriger von nur 15,9 Prozent aufwarten. Das Verwaltungsgericht Aachen prüft auf Initiative des VPK derzeit, ob der Ausschluss privat-wirtschaftlicher Kita-Träger von der finanziellen Förderung gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes verstößt – ein vorläufiges Ergebnis wird in Kürze erwartet.</p>
<p>„Die Bundesregierung kritisiert die schleppende Initiative der Bundesländer, die vom Bund bereitgestellten Mittel für den Kita-Ausbau abzurufen und endlich mit der dringend erforderlichen Schaffung der Kita-Plätze zu beginnen. Aber solange die abgerufenen Mittel nur an die kommunalen, gemeinnützigen und kirchlichenTräger weitergereicht werden, geht ein erheblichesPotenzialan zusätzlichen Kita-Plätzen verloren“, so Hermann Hasenfuß, Vizepräsident des VPK-Bundesverbandes. „Die Plätze vieler kleiner und mittelgroßer privat-wirtschaftlicher Kita-Träger stehen bereit. Allein der Ausschluss von der Förderung, den einige Bundesländer nach wie vor vollziehen, führt dazu, dass diese Plätze nicht allen Familien zur Verfügung stehen.“, so Hasenfuß weiter. Träger von privaten Kindertageseinrichtungen sind in Bundesländern, in denen sie nicht gefördert werden, bislang gezwungen, die gesamten Kosten auf die Eltern umzulegen – und machen es damit unfreiwillig vielen Familien unmöglich, diese Plätze in Anspruch zu nehmen. „Wir fordern die Bundesländer daher auf, die Gleichstellung aller Träger endlich flächendeckend umzusetzen. Das2009 verabschiedete Kinderförderungsgesetz stellt es den Ländern frei, dies zu tun. Vor dem Hintergrund der aktuellen Zahlen sollte nicht länger gezögert werden und endlich allen qualifiziertenTrägern ermöglicht werden, sich durch qualitativ hochwertige Arbeit an der Umsetzung zu beteiligen.“</p>
<p>Die Bundesregierung geht inzwischen davon aus, dass im Westen statt der einst definierten 35 Prozent eine Quote von 37 Prozent erreicht werden muss, um den Rechtsanspruch für unter Dreijährige auf einen Betreuungsplatz gewährleisten zukönnen. Und auch die Kommunen fürchten, dass noch wesentlich mehr Eltern Interesse an einer frühzeitigen Betreuung ihrer Kinder haben. „Bundesregierung, Bundesländer und Kommunen müssen endlich erkennen, dass der Wettlauf gegen die Zeit begonnen hat. Wir brauchen die Gleichstellung und wir benötigen alle nur möglichen Ressourcen, um den Ausbau gemeinsam voranbringen zu können. Kinder aus allen Familien müssenAnspruch auf qualitativ überzeugende frühkindliche Bildung und Betreuung von Anfang an haben. Und Eltern brauchen Rahmenbedingungen, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Vor diesem Hintergrund erscheint es mehr als fragwürdig, das für den Ausbau nach wie vor so dringend benötigte Geld in die Einführung eines Betreuungsgeldes zu stecken und damit insbesondere für Kinder aus benachteiligten Familien die Chancen auf eine gute institutionelle Betreuung und Förderung zu reduzieren “ , so Hermann Hasenfuß.</p>
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		</item>
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		<title>Geschützt: Gutachten</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 12:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kühr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitgliederbereich]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Artikel ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<form action="http://new.vpk-brb.de/wp-pass.php" method="post">
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		</item>
		<item>
		<title>VPK: Ausbau der Kindertagesbetreuung muss forciert werden</title>
		<link>http://new.vpk-brb.de/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2010/vpk-ausbau-der-kindertagesbetreuung-muss-forciert-werden/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 18:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kühr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Medieninformation vom 1.7.2010 VPK: Ausbau der Kindertagesbetreuung muss forciert werden Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme belegt die Notwendigkeit einer gleichberechtigten Beteiligung privat-wirtschaftlicher Träger Berlin, 1. Juli 2010 Der am Montag von der Bertelsmann Stiftung vorgelegte „Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme“ macht einmal mehr deutlich: Der Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren geht in Deutschland viel zu langsam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoTitle"><strong><span>Medieninformation vom 1.7.2010</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span>VPK: Ausbau der Kindertagesbetreuung muss forciert werden</span></strong></p>
<p class="MsoSubtitle"><span>Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme belegt die Notwendigkeit einer gleichberechtigten Beteiligung privat-wirtschaftlicher Träger</span></p>
<p class="MsoNormal">Berlin, 1. Juli 2010</p>
<p class="MsoNormal"><strong><span>Der am Montag von der Bertelsmann Stiftung vorgelegte „Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme“ macht einmal mehr deutlich: Der Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren geht in Deutschland viel zu langsam voran. Die neuesten Zahlen belegen, dass immer mehr Kinder im Alter von ein und zwei Jahren in Deutschland die Angebote von Kitas und Tagespflege nutzen. Dieser Trend geht allerdings nicht mit einem entsprechenden Tempo beim Ausbau weiterer Plätze einher. Vielmehr steht zu befürchten, dass der für 2013 angekündigte und gesetzlich verankerte Rechtsanspruch auf Betreuung der unter Dreijährigen ins Wanken gerät. Aus Sicht des Bundesverbandes privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe (VPK) kann ein wenigstens annähernd flächendeckendes Angebot nur dann realisiert werden, wenn öffentliche, privat-gemeinnützige und privat-wirtschaftliche Träger gleichermaßen am Ausbau beteiligt werden.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal">„Der Bedarf an guten Betreuungsplätzen in unserem Land wächst von Tag zu Tag. Dies wissen wir nicht nur aus Studien wie die der Bertelsmann Stiftung, sondern das erfahren wir täglich bei unserer Arbeit und im Dialog mit Kommunalpolitikern vor Ort“, so Hermann Hasenfuß, Vizepräsident des VPK. „Umso erstaunlicher ist es, dass dieser Bedarf nicht von den verantwortlichen Politikern auf Bundesebene erkannt wird und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, die zu einer Lösung des Problems führen“, so Hasenfuß weiter. Auf dem sogenannten Krippengipfel im Jahr 2007 wurde ein durchschnittlicher Bedarf an Betreuungsplätzen von 35 Prozent definiert. Der tatsächliche Bedarf – so sind sich alle Experten einig – wird weit über diesem Prozentsatz liegen. Eine jährliche Bedarfsermittlung durch die Bundesregierung ist unabdingbar, um verlässliche Zahlen zu generieren – sie wird von der Bundesregierung jedoch bislang nicht durchgeführt.</p>
<p class="MsoNormal">Stattdessen wird die Verantwortung den Kommunen zugeschoben, die infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise über einen Einbruch ihrer Finanzen klagen und sich nicht in der Lage sehen, den Ausbau in gewünschtem Maße voranzutreiben. „Aus eigener Kraft wird den Kommunen der Ausbau nur schwer gelingen. Es müssen Lösungen her, wie der Bund diese finanziell noch weiter unterstützen kann. Unser Land muss endlich begreifen, dass es mehr Geld in den Ausbau der frühkindlichen Förderung und Betreuung investieren muss – so wie es andere europäische Länder längst erfolgreich tun. Die langfristigen positiven volkswirtschaftlichen Auswirkungen sind wissenschaftlich belegt – nun muss man den Mut haben, auch entsprechend zu handeln“, so Hermann Hasenfuß.</p>
<p class="MsoNormal">Wichtige Akteure, die ganz entscheidend zu einem erfolgreichen Ausbau und dem Angebot qualitativ hochwertiger Betreuungsplätze beitragen, sind privat-wirtschaftliche Träger von Kindertageseinrichtungen. Sie haben die Bedürfnisse von Eltern und Kindern erkannt und haben hochwertige und flexible Angebote entwickelt, die – wo vorhanden – stark nachgefragt werden. Jedoch werden diese Träger trotz vermeintlicher rechtlicher Besserstellung durch das KiföG noch nicht in allen Bundesländern gleichberechtigt behandelt bzw. bei Ausschreibungen berücksichtigt. „Diese Ungleichbehandlung muss schnellstmöglich beendet werden“, so Hasenfuß. „Länder und Kommunen lassen hier viel Potenzial ungenutzt und erkennen nicht, welche Vorteile die Einbindung privat-wirtschaftlicher Träger in sich birgt. Im Sinne unserer Gesellschaft und unserer Kinder muss hier ganz schnell ein Umdenken stattfinden. Krippen sind keine ‚Parkplätze‘ für die Allerkleinsten. Sie sind Orte der frühkindlichen Bildung, erlauben insbesondere Kindern aus benachteiligten Familien eine frühe und erfolgreiche Integration und geben Eltern die Möglichkeit, Familien- und Erwerbsleben miteinander zu verbinden. Wir benötigen dringend ein bedarfsgerechtes Angebot, zu dem alle Trägerarten ihren individuellen Beitrag leisten dürfen. Je länger wir bei der Umsetzung entsprechender Maßnahmen zögern, desto schwerwiegender werden die langfristigen Konsequenzen für die Bildung in unserem Land sowie für die Volkswirtschaft sein“, so Hasenfuß abschließend.</p>
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		<title>VPK: „Sparpaket enttäuscht auf der ganzen Linie“</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 12:40:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kühr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Medieninformation vom 13.06.2010 VPK: „Sparpaket enttäuscht auf der ganzen Linie“ Private Träger der Jugendhilfe vermissen Ansätze zu grundlegenden Reformen Berlin, 13. Juni 2010 „Enttäuschend“, so lautet die Zusammenfassung des mit viel Getöse angekündigten Sparpakets der Bundesregierung aus Sicht des Verbandes privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe (VPK). Sparanstrengungen seien unumgänglich – diese seien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoTitle"><strong><span>Medieninformation vom 13.06.2010</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span>VPK: „Sparpaket enttäuscht auf der ganzen Linie“<span> </span></span></strong><strong><span> </span></strong></p>
<p class="MsoSubtitle"><span>Private Träger der Jugendhilfe vermissen Ansätze zu grundlegenden Reformen</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Berlin, 13. Juni 2010</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span>„Enttäuschend“, so lautet die Zusammenfassung des mit viel Getöse angekündigten Sparpakets der Bundesregierung aus Sicht des Verbandes privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe (VPK). Sparanstrengungen seien unumgänglich – diese seien aber nur durch grundlegende Reformen ineffizienter Systeme zu erzielen und nicht durch ein Sammelsurium kleiner Einzelmaßnahmen. Zudem müsse oberstes Gebot sein, für eine soziale Ausgewogenheit bei Einsparungen zu sorgen. Die geplante Kürzung beim Elterngeld bei Hartz IV-Empfängern spare nicht ein, sondern verursache langfristig weiter steigende Kosten in der Jugendhilfe. Sie führe nur zur einer weiteren Verschlechterung der ohnehin schwierigen Finanzlage bei dieser Personengruppe. Der VPK hält das Umsetzen von grundlegenden Veränderungen bei Sparpaketen, wenn sie denn diesen Begriff verdienen sollen, für unumgänglich.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span>„Sparen ist unstrittig notwendig. Wo dies aber, wie zum Beispiel bei Kindern aus Hartz IV-Familien, zu einer Verschlechterung von Zukunftsmöglichkeiten führt, ist es kontraproduktiv“, so Michael W. Budig, Präsident des VPK, nach einer Präsidiumssitzung. Dies führe mittelfristig zu einem viel weitergehenden Anstieg von Leistungen in anderen Bereichen, beispielsweise in der frühkindlichen Förderung und bei Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe. Die Teilhabechancen dieser Kinder würden durch Ausgrenzungen zusätzlich verschlechtert. Die dadurch entstehenden Folgekosten überstiegen die kurzfristigen Einsparungen bei weitem.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>„Dieses Sparpaket lässt keine grundlegenden Reformen erkennen. Ohne diese sind aber die riesigen Finanzprobleme nicht zu lösen“, betont Budig. „Der VPK fordert, dass endlich die Axt bei unnützen, überflüssigen und schädlichen Subventionen angelegt wird.“ Nicht nur die ausgeuferte „Subventionitis“ <span> </span>von geschätzten 165 Milliarden Euro bedürfe dringend einer nachhaltigen Reduzierung, sondern ebenso die unterschiedlichen (Mehrwert)-Steuerprivilegien. Auch über eine Verringerung der Anzahl von Bundesländern soll laut VPK nachgedacht werden. Diese Maßnahmen trügen zu einer wesentlich nachhaltigeren Konsolidierung von öffentlichen Haushalten bei.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Aus Sicht des Verbandes ist auch die Entwicklung höchst bedenklich, dass in der Jugendhilfe sowie bei anderen Strukturen öffentlicher Daseinsvorsorge und der sozialen Sicherungssysteme immer von einem Mehr an Bürokratie und größeren Einheiten ausgegangen werde. „Mit mehr Strukturen, größeren Verwaltungseinheiten und mehr Bürokratie werden aber die Probleme nicht gelöst“, erklärt Budig. Das habe die Vergangenheit bewiesen. Diese politische Doktrin müsse endlich aufgegeben werden. Bund, Länder und Gemeinden hätten über viele Jahrzehnte hinweg deutlich über ihre Verhältnisse gewirtschaftet und zugleich im Controlling versagt. Mit vollen Händen seien vorhandene und nicht vorhandene Steuermittel ausgegeben worden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>„Dass nun die Axt bei den Schwächsten der Schwachen angesetzt wird zeigt, welche geringe Durchsetzungsstärke und Führungsqualität die Regierungskoalition bisher entwickelt hat. Gerade in Zeiten des notwendigen gesellschaftlichen Umbruchs ist erkennbare und glaubwürdige politische Führung für die Menschen besonders wichtig. Hier hat die Regierung noch viel Entwicklungspotential“, so der VPK-Präsident abschließend. </span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Rechtsanspruch darf nicht gekippt werden</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 12:39:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kühr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Medieninformation vom 12.05.2010 Rechtsanspruch darf nicht gekippt werden VPK kritisiert Äußerungen des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch zu Einsparungen bei der Kindertagesbetreuung Berlin, 12. Mai 2010 Der Bundesverband privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe (VPK) kritisiert die jüngsten Aussagen des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) zu Einsparungen bei der Kindertagesbetreuung und fordert die Bundesregierung auf, an dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Medieninformation vom 12.05.2010</strong></p>
<p><strong>Rechtsanspruch darf nicht gekippt werden</strong><span> </span></p>
<p><strong>VPK kritisiert Äußerungen des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch zu </strong><strong>Einsparungen bei der Kindertagesbetreuung</strong></p>
<p>Berlin, 12. Mai 2010<span> </span></p>
<p>Der Bundesverband privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe (VPK) kritisiert die jüngsten Aussagen des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) zu Einsparungen bei der Kindertagesbetreuung und fordert die Bundesregierung auf, an dem im Kinderförderungsgesetz geregelten Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für unter Dreijährige festzuhalten. Die aktuelle Finanzkrise<br />
darf nicht auf dem Rücken der Familien ausgetragen werden, die auf die Betreuung ihrer unter dreijährigen Kinder dringend angewiesen sind. Die erfolgreiche Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die gezielte frühkindliche Förderung von Kleinkindern – gerade aus sozial benachteiligten Familien – müssen Priorität haben.<br />
Einsparungen beim Betreuungsausbau sind aus Sicht des VPK nicht hinnehmbar und müssen vielmehr dringend abgewendet werden.</p>
<p>„Wirtschaftskrise, Griechenlandkrise, Eurokrise – die Bundesregierung steht derzeit vor in dieser Form nie dagewesenen Herausforderungen. Die Finanztöpfe sind leer und der Kampf um die letzten verfügbaren finanziellen Ressourcen hat längst begonnen. Und dennoch: Es müssen Prioritäten gesetzt werden. Einsparungen bei der Bildung und Betreuung der Allerkleinsten sind der falsche Weg“, so Hermann Hasenfuß, Vizepräsident des VPK. „Wenn diese wichtigen Investitionen der allgemeinen Krise zum Opfer fallen sollten, macht die Bundesregierung wieder eines deutlich: Sie hat erstens die Bedeutung frühkindlicher Bildung noch immer nicht erkannt, und sie nimmt zweitens die Bedürfnisse der Familien und<br />
Alleinerziehenden in unserem Land nicht ernst“, so Hasenfuß weiter. „Frühe Investitionen in die Ausbildung unserer Kinder lohnen sich und haben langfristige, überaus positive Auswirkungen auf die Volkswirtschaft. Studien belegen dies seit Jahren. Selbiges gilt für die positiven Auswirkungen auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer, wenn diese sich auf eine zuverlässige Betreuung der Kinder verlassen können.“</p>
<p>Im Kinderförderungsgesetz (KiföG), das am 1. Januar 2009 in Kraft getreten ist, wurde der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für unter Dreijährige verbindlich geregelt. Ab dem Jahr 2013 soll daher zunächst für 35 Prozent aller Kinder unter drei Jahren ein Betreuungsplatz zur Verfügung stehen. Um dieses Ziel bis 2013 zu erreichen, müsste die jährliche Ausbauquote der U3-Angebote bei mindestens 4,6 Prozent liegen. Tatsächlich liegt die Quote aber derzeit nur bei circa 2 Prozent. Insbesondere im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen ist die Betreuungsquote mit nur 12 Prozent besonders niedrig. Vorhandene Angebote sind größtenteils unflexibel und gehen auf die Bedürfnisse moderner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kaum ein. So schließen 96 Prozent der Kitas wochentags um 18.00 Uhr, 99 Prozent der Kitas sind am Samstag geschlossen.</p>
<p>„In der heutigen Zeit müssen normalerweise beide Elternteile berufstätig sein, um die Familie ernähren zu können. Besonders schwierig gestaltet sich die Situation für Alleinerziehende. Wir können es uns nicht leisten, den Eltern adäquate und zuverlässige Angebote vorzuenthalten“, so Hermann Hasenfuß. „Entscheidend für den erfolgreichen Ausbau der Kindertagesbetreuung ist zudem eine Vielfalt innerhalb der Trägerlandschaft sowie die gleichberechtigte Förderung aller Anbieter. Neben den öffentlichen und privat-gemeinnützigen Trägern müssen daher auch privat-wirtschaftliche Anbieter von Kindertageseinrichtungen staatliche Förderungen erhalten. Denn gerade sie haben erkannt, welche Bedürfnisse die Familien haben und richten ihre qualitativ hochwertigen Angebote konsequent danach aus.“</p>
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